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Sachliteratur

Autoren und Verlagen steht für die Ausleihe ihrer Werke in öffentlichen Bibliotheken sowie für das Vervielfältigen ihrer Werke eine Vergütung zu (§ 27 Abs. 2 UrhG und § 54 UrhG).

Voraussetzungen

Autoren und Verlage müssen einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT abgeschlossen haben, um automatisch an der Ausschüttung der Tantieme der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken und für die Vervielfältigung ihrer Werke beteiligt zu werden.

Unabdingbar sind die zeitnahe Mitteilung von neuen und geänderten Pseudonymen und Namensänderungen sowie die Aktualisierung der Titelanzeige.

Auszahlungsermittlung

Die VG WORT kann nicht alle Ausleihen in allen relevanten Bibliotheken registrieren. Ausleiherfassungen erfolgen deshalb stichprobenartig an jeweils wechselnden Bibliotheken. Diese werden von der Kultusministerkonferenz auf Vorschlag des Deutschen Bibliotheksverbands ausgewählt und vorgegeben. An der Ausschüttung nehmen Autoren, Übersetzer, Herausgeber, Bearbeiter und Verlage teil.
Die Ergebnisse der letzten drei Jahre werden addiert und gedrittelt. Der Mittelwert bestimmt die Höhe der Ausschüttung. Zusätzlich bekommt jeder beteiligte Urheber bzw. Verlag einen Anteil für die Vervielfältigung.

Eine Meldung durch Autor oder Verlag ist in diesem Bereich nicht notwendig. Die Ausschüttung erfolgt einmal jährlich im Rahmen der Hauptausschüttung. Notwendig hingegen ist die Meldung von Erstveröffentlichungen wissenschaftlicher Sachliteratur unter Wissenschaftliche Publikationen, um an der Ausschüttung auch im Bereich Wissenschaft teilzuhaben.

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