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Texte im Internet

Diese Tantieme berücksichtigt Texte und Textdokumente (PDF-Dateien), die im Internet erscheinen. Bezugsberechtigt sind Verlage, Autoren und Übersetzer.

Der Abschluss eines vollständigen Wahrnehmungsvertrags ist nicht erforderlich. Vergütet werden urheberrechtlich geschützte Texte mit einem Mindestumfang von 1.800 Anschlägen. Lyrik kann unabhängig vom Umfang gemeldet werden.

Ein meldefähiger Text darf nicht kopiergeschützt sein.

Voraussetzungen für das Meldeverfahren

  • Die Zugriffe auf einzelne Texte werden gezählt. Dafür müssen die Texte mit von der VG WORT vergebenen Zählmarken gekennzeichnet werden (falls eine Kennzeichnung mit Zählmarken nicht möglich ist: vgl. die Hinweise zur Sonderausschüttung).
  • Es muss eine einmalige Registrierung aller Beteiligten beim Onlineportal (T.O.M.) erfolgen.
  • Wenn bestimmte Zugriffszahlen in einem Kalenderjahr erreicht werden, können diese Texte bei der VG WORT gemeldet werden.

Meldeverfahren

Im Rahmen der Zugriffszählung ermittelte Daten werden streng vertraulich behandelt und in keinem Fall veröffentlicht. Zur Ermittlung der Abrufzahlen wird eine Technologie eingesetzt, die seit Jahren zum Messen der Zugriffe durch die Werbewirtschaft im Internet (IVW) eingesetzt wird.

Die Registrierung kann nur auf elektronischem Wege erfolgen. Dabei müssen die persönlichen Daten bzw. Verlagsangaben an die VG WORT übermittelt werden. Die übertragenen Daten müssen ausgedruckt, unterschrieben und postalisch an die VG WORT gesandt werden.

Je nachdem, ob der Urheber seine Texte selbst kennzeichnet, oder dies durch den Verlag erfolgt, wird unterschiedlich gemeldet.

Wenn der Verlag die Texte kennzeichnet

  • Der Urheber gibt seine VG WORT-Karteinummer an den Verlag weiter.
  • Die Texte werden durch den Verlag an die VG WORT bis spätestens 1. August des auf die Zählung folgenden Jahres gemeldet.
  • Wenn der vom Verwaltungsrat Ende Mai jeden Jahres für das Vorjahr festgelegte Schwellenwert für Zugriffszahlen erreicht wird, benachrichtigt die VG WORT den Urheber automatisch per E-Mail über vorliegende Meldungen. Diese müssen vom Urheber bis 1. September auf Richtigkeit geprüft und bestätigt werden.
  • Die getrennte Ausschüttung an Urheber und Verlage erfolgt im Oktober.

Wenn der Urheber die Texte kennzeichnet

  • Der Urheber wird automatisch Anfang Juni des auf die Zählung folgenden Jahres per E-Mail informiert, ob die Zählmarke die Ende Mai vom Verwaltungsrat festgelegten Zugriffsschwellenwerte erreicht hat.
  • Im Anschluss an die Information durch die VG WORT muss der Urheber zu diesen Zählmarken bis 1. September mitteilen, um welchen Text es sich handelt, wo der Text genau eingestellt wurde und wer daran beteiligt war.
  • Der Urheberanteil für alle gültigen Meldungen wird im Oktober ausgeschüttet.

Sonderausschüttung

Da sich derzeit noch nicht alle Verlage an dem Ausschüttungsverfahren für Texte im Internet beteiligen, können nicht alle Urheber ihre Ansprüche wie beschrieben geltend machen. Deswegen gibt es ein zeitlich befristetes Verfahren, an dem nur Urheber teilnehmen können. Über dieses gesonderte Verfahren können Texte gemeldet werden, die auf Internetseiten von Verlagen stehen und die der Urheber selbst nicht kennzeichnen kann.

Für weitere Fragen bitte das Kontaktformular verwenden.

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