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Fach- und Sachbücher

Urheber

Autoren, Übersetzer und Herausgeber können wissenschaftliche Bücher, Fachbücher und Sachbücher für Erwachsene bis zu drei Jahre nach Erscheinen melden, das Erscheinungsjahr eingeschlossen; dies gilt auch für im Ausland erscheinende Originalausgaben. Nachdrucke und Neuauflagen können gemeldet werden, wenn sie inhaltlich um mindestens 10% verändert sind.

Zudem nehmen wahrnehmungsberechtigte Autoren von Fach- und Sachbüchern wie Autoren von Belletristik und Kinderbüchern an der Ausschüttung der allgemeinen öffentlichen Bibliotheken mit Ausnahme der Sonderverteilung teil.

Herausgeber können einen Sammelband mit mehr als drei Beiträgen verschiedener Autoren oder eine wissenschaftlich kommentierte Ausgabe melden. Die Herausgeberschaft von Zeitschriften oder Reihen ist nicht meldefähig.

Beiträge in Fach- und Sachbüchern können zwei Jahre ab Erscheinen gemeldet werden, das Erscheinungsjahr eingeschlossen. Der Mindestumfang pro Beitrag beträgt 3.000 Zeichen inklusive Leerzeichen (entspricht zwei Normseiten à 1.500 Zeichen), kürzere Beiträge dürfen nicht zusammengefasst werden. Eigene Abbildungen, Illustrationen etc. können mit ihrem Umfang als Text angesetzt werden, hierbei gilt aber ein Mindestumfang von zwei Normseiten reinen Texts. Screenshots und Fremdabbildungen können nicht zum Text addiert werden.

Loseblattwerke kann der Herausgeber alle zwei Jahre als „Grundwerk" anmelden, sofern in diesem Zeitraum mindestens eine Ergänzungslieferung erschienen ist, die von mehr als drei Autoren bearbeitet wurde.

Einzellieferungen sind wie Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften zwei Jahre lang meldefähig, das Erscheinungsjahr eingeschlossen. Erforderliche Pflichtangaben:

  • die Nummern aller LIeferungen eines Jahres
  • die Gesamtzahl aller an den Lieferungen eines Jahres beteiligten Autoren
  • die Gesamtzahl der Druckseiten aller Lieferungen eines Jahres.

Verlage

Neben eindeutig wissenschaftlichen Büchern können auch Fachbücher und Sachbücher für Erwachsene sowie Loseblattwerke, Reihen und kartographische Werke berücksichtigt werden.

Jährliche Umsatzmeldung

Voraussetzung für eine Ausschüttung ist eine angemessene Verbreitung – und damit Kopierwahrscheinlichkeit – der Werke. Aufgrund der zahlreichen Publikationen müssen die Verlage alljährlich ihren Vorjahresumsatz, den sie mit dem Verkauf gedruckter wissenschaftlicher und Fachbücher in Deutschland erzielt haben, melden.

Das Umsatz-Meldeformular wird Ende August an alle Verlage mit Wahrnehmungsvertrag versandt.
Die Meldung muss bis zum 31. Oktober des laufenden Jahres bei der VG WORT eingehen. Später eingehende Meldungen können nicht berücksichtigt werden.

Bedeutung des VLB

Für jeden lieferbaren Fachbuchtitel erhält der Verlag einen Sockelbetrag. Daneben bestimmt der Ladenpreis die Höhe der Ausschüttung. Wenn alle Titel im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) gemeldet und verschlagwortet sind, wird die VLB-Nutzerkennung des Verlags benötigt, um die Anzahl der lieferbaren Titel sowie deren Ladenpreissumme vom VLB zu erhalten. Titel, die nicht im VLB enthalten sind, sollte der Verlag einmal im Jahr formlos melden.

Die Ausschüttung erfolgt jeweils Mitte des auf die Meldungen folgenden Jahres.

Für weitere Fragen bitte das Kontaktformular verwenden.

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